Die besten Tipps für eine effektive Teichreinigung und Teichpflege

Ein Gartenteich ist nicht nur ein optisches Highlight, er kann auch für viel Ruhe und Entspannung sorgen, und aus dem Garten eine wahre Oase machen. Wenn Sie möchten, dass der Teich auch wirklich immer schön anzusehen ist, kommen Sie um eine regelmäßige Reinigung nicht herum. Diese ist nach dem langen Winter im Frühjahr auf jeden Fall erforderlich, und nach dem Sommer sehr empfehlenswert. Gerade wenn der Winter besonders hart war, kann es am Teich zu Schäden gekommen sein. Daher ist es sinnvoll, vor der Reinigung zunächst einmal zu schauen, ob Beschädigungen aufgetreten sind. Besonders beachtet werden sollte bei einer solchen Bestandsaufnahme der Rand des Gartenteichs. Hier können durch Eis und Frost kleine Schäden aufgetreten sein. Auch die Teichfolie sollte einer gründlichen Kontrolle unterzogen werden. Eine solche Inspektion sollte immer vor der Reinigung vorgenommen werden, denn so ist es möglich, die Schäden im Rahmen der Reinigung gleich mit zu beseitigen.

Unzugängliche Stellen können sehr gut bei der Reinigung kontrolliert werden, da im Rahmen dieser Reinigung für gewöhnlich das meiste Wasser abgepumpt wird. Auch die Wasserpflanzen können so inspiziert werden. Für den Fall, dass Pflanzen neu gesetzt oder ausgetauscht werden müssen, ist dies ebenfalls der richtige Zeitpunkt. Sollten im Gartenteich Fische vorhanden sein, sollten auch diese einer Inspektion unterzogen werden.

Die mechanische Reinigung

Bei einer Teichreinigung spielt die Wassertemperatur eine sehr große Rolle. Diese sollte keinesfalls unter 12 Grad liegen. Wenn das Wasser nach dem Winter noch nicht diese Temperatur erreicht hat, oder nach dem Sommer bereits darunter liegt, sollte auf eine Reinigung verzichtet werden, bis das Wasser wieder die passende Temperatur hat. Die mechanische Reinigung ist sehr einfach, mit einem Kescher werden grobe Verunreinigungen wie beispielsweise Blüten, Blätter und abgestorbene Pflanzenteile aus dem Wasser entfernt.

Austausch des Teichwassers

Für eine besonders effiziente Reinigung des Gartenteichs muss das Teichwasser ausgetauscht werden. Allerdings ist es nicht ratsam, das gesamte Wasser auf einmal abzupumpen, ansonsten kann das empfindliche Gleichgewicht des Teiches komplett zerstört werden. Ein Teil des Wassers sollte immer im Teich belassen werden, etwa ein Drittel sollte hier ausreichend sein.

Die komplette Teichreinigung

Oft ist eine komplette Teichreinigung absolut unvermeidbar, beispielsweise nach dem langen Winter, oder auch dann, wenn der Teich schon gekippt ist. Hier gibt es aber einige Dinge, die unbedingt beachtet werden sollten.

  • Auch bei einer kompletten Reinigung des Teichs sollte immer ein Teil des alten Teichwassers gesammelt werden, dafür kann ein einfacher Auffangbehälter genutzt werden. Wenn die Reinigung durchgeführt wurde, wird dieses Wasser wieder dem Teich zugeführt.
  • Fische sollten immer vor einer Komplettreinigung aus dem Teich genommen werden. Mit einem einfachen Kescher können die Tiere leicht einfangen und in ein Übergangsbehältnis gegeben werden. Durch das weiche Netz werden sie dabei auch nicht verletzt.
  • Der Behälter, in dem die Fische während der Reinigung verbleiben, sollte auf keinen Fall in der direkten Sonne stehen. Ein Netz auf dem Behältnis ist sehr sinnvoll, dieses verhindert, dass die Fische aus dem Behälter heraus springen.

Die Teichfolie – sehr wichtig

Generell sollte bei der Reinigung der Teichfolie immer sehr vorsichtig vorgegangen werden. Sollte die Folie reißen, muss das Loch schnell und sauber verschlossen werden, ansonsten kann er Schmutz aus der Erde in den Teich eindringen, zudem würde das Wasser aus dem Teich versickern. Dies kann dazu führen, dass ein Austausch der kompletten Folie durchgeführt werden muss.

Achten Sie beim Reinigen darauf, dass keine Mikrorisse in der Teichfolie entstehen. Diese mögen vielleicht klein sein, können sich aber vergrößern durch den Wasserdruck.

Teichreinigung mit dem Teichschlammsauger

Um den Gartenteich zu reinigen, ist die Arbeit mit einem Teichschlammsauger die effektivste Form, die es in diesem Bereich gibt. Für die Reinigung stehen viele unterschiedliche Modelle zur Verfügung. Eine regelmäßige Reinigung mit einem Schlammsauger sorgt dafür, dass Verschmutzungen, Algen und Schlamm immer gründlich entfernt werden. So kann das natürliche Gleichgewicht im Teich beibehalten werden. Vorsicht ist beim Einsatz eines Schlammsaugers geboten im Umgang mit der Folie und den Pflanzen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass eventuelle vorhandene Fische nicht verletzt werden.

Teichschlammsauger – unterschiedliche Modelle

Teichsauger gibt es in vielen verschiedenen Varianten, beispielsweise Teichsauger mit Auffangbehälter. Bei diesen Saugern werden sowohl Schlamm als auch Steine in diesem Behälter aufgefangen. Allerdings muss dieser Behälter natürlich auch wieder entleert werden. Bei hochwertigen Geräten ist das Entleeren nach der vollständigen Reinigung ausreichend, bei günstigen Modellen, die bei einem größeren Teich zum Einsatz kommen, muss diese Entleerung auch zwischendurch durchgeführt werden.

Teichschlammsauger mit einer Ablauffunktion nehmen den Schlamm aus Ihrem Teich auf, und leiten ihn gleich durch einen Schlauch wieder ab, beispielsweise in ein Gartenbeet, in dem er als Dünger fungiert.

Chemische Mittel höchstens im Notfall einsetzen

Jeder Gartenteich hat ein ganz natürliches Gleichgewicht. Dieses kann sehr schnell aus dem Lot gebracht werden, daher sollten Sie bei der Teichreinigung auf chemische Mittel möglichst verzichten. Nur bei sehr festgelagerten Verschmutzungen, die anders nicht zu entfernen sind, ist der Einsatz chemischer Mittel sinnvoll. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keinesfalls irgendwelche Reste der Mittel zurückbleiben. Gehen Sie vor dem Einfüllen des Wassers auf jeden Fall auf Nummer sicher, kontrollieren Sie akribisch, ob wirklich jeder Rest der Chemikalie entfernt wurde. Ansonsten könnte das biologische Gleichgewicht des Teichs aus dem Ruder laufen.

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